Friendship paused: Wenn Beziehungen den Freundeskreis zerstören

Beziehungen sind nicht immer einfach, das ist definitiv kein Geheimnis. Dass es aber absolut ungesund ist eine übertriebene Obsession für sein Gegenüber aufzubauen, sollte auch keines sein. Vielleicht bin ich hier etwas anders gestrickt, aber was hat es mit dieser „du darfst/darfst nicht“-Sache in Beziehungen auf sich? Ich versteh‘ schon, dass man in einer Partnerschaft bestimmte Kompromisse eingeht, aber Verbote sind für mich hier fehl am Platz. Außerdem sind meine Eltern die Einzigen, die mir etwas verbieten können – nur, dass das mal gleich klar ist.

Nehmen wir als Beispiel, dass man seinem Freund oder seiner Freundin verbietet in den Club zu gehen. Äh, What? Ich mein es tut mir echt leid den meisten von euch diese Nachricht so zu überbringen, aber – wenn man fortgeht, dann geht es in erster Linie nicht immer darum jemanden zum Flachlegen zu finden?! Paar Drinks kippen, auf dem Dancefloor abshaken und um 5 in der Früh Happy Noodles mit meinen Mädels essen, ist auf jeden Fall ein gelungener Abend. Ganz ohne Männer und deren Geschlechtsteile. Es ist mir schon klar, dass man meistens mit seinem Partner lieber zuhause auf der Couch rumhängt und Serien streamt, anstatt sich jedes Wochenende einen reinzustellen. Das würd ich persönlich auch nicht so mega leiwand finden. Doch Freunde sind so wichtig und auch, wenn es nur ein Treffen auf ’nen Kaffee oder so ist, welches man ALLEINE – also ohne seiner besseren Hälfte ausmacht, ist das absolut okay!

Worauf ich hinaus will ist, dass man in einer Beziehung trotzdem noch ein separates Individuum bleiben soll. Mit eigenen Hobbies und eigenen Freunden. Wenn ich mal hör‘, dass in Beziehungen, Männer oder Frauen sagen, dass ihre Partner sich nicht mehr mit ihren Freunden treffen dürfen, dann könnt‘ ich meine Augen bis ins Unendliche rollen! Sowas ist für mich einfach nicht akzeptabel. Ich hab einfach das Gefühl, dass sich viele Personen in Beziehungen verlieren und ohne ihren Partner absolut nichts mehr machen wollen. Es ist doch schön, wenn man happy in love ist, aber bitte, bleibt ein eigenständiges Lebewesen. Es ist nicht schlimm ohne euren Schatz und Hasepups rauszugehen, das habt ihr vorher auch gemacht.

Apropos eigene Freunde: Oh, wie ich es liebe, wenn Männer und Frauen in Beziehungen gehen und sich dann nicht mehr bei ihren Freunden blicken lassen. Sie hören dann quasi auf zu existieren: „Hey, hast du in letzter Zeit was von -Name einfügen- gehört?“ – „Ne, er/sie ist ja jetzt in einer Beziehung!“

Echt jetzt, wieso machen Leute das? Vielleicht ist es mega unromantisch, wenn ich sowas als vergebene Frau schreibe, aber es gibt für mich eine Grundregel, die ich für immer verfolgen werde:

Beziehungen können für ’ne Weile halten, aber Freundschaften halten meist ein Leben lang!

Wie gesagt, vielleicht nicht gerade gefühlvoll, aber immerhin ehrlich. Ich find‘ dann diesen „Booty-Call“ bei den Freunden noch schlimmer: „He du, wie gehts? Hast mal wieder Bock was zu machen?! – Bin ja jetzt wieder Single und hab Zeit.“ Oida, bitte grab‘ dich ein.

Beziehungen sind was Großartiges! Doch unsere Freunde sind meistens diejenigen, die uns auffangen, wenns mal Streit gab. Wenn wir über Dinge reden wollen, die unser Partner vielleicht nicht ganz nachvollziehen kann. Oder, wenn wir mal wieder Single sind.

Egal, was es auch sein mag: Vergesst nicht euren Freundeskreis, denn dieser ist die Familie, die ihr euch aussuchen könnt.

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